Wenn der Herbst Einzug hält, wird der eigene Gemüsegarten zu einem Ort der Fülle. Es ist Erntezeit und Zeit, die Früchte monatelanger Pflege zu geniessen. Vieles wird gleichzeitig reif, und plötzlich steht die Küche voll.
Von saftigen Tomaten und knackigen Äpfeln bis hin zu reifen Kürbissen und aromatischen Kräutern – die pure Naschgartenvielfalt. Doch damit ist die Arbeit noch nicht getan. In der Gartenküche wird die Ernte zu köstlichen Kreationen verarbeitet. Ob für den direkten Frischegenuss auf dem Teller, unverarbeitet im Lagerregal oder im Sandlager im Keller, tiefgefroren, getrocknet oder eingekocht – die leckerste «Küchensaison» des Jahres läuft im Herbst zur Höchstform auf.
Eingemachte Konfitüren, herzhafte Chutneys und die Essiggurken fürs winterliche Raclette füllen die Vorratsschränke, Gemüse wird eingelegt und eingefroren, damit der Geschmack des Sommers auch in den kalten Monaten erhalten bleibt. Frische Kräuter verleihen den Gerichten ein unverwechselbares Aroma oder werden zum wohltuenden, wärmenden Tee nach Gartenarbeiten im Winter.
Der Herbst im eigenen Gemüsegarten bedeutet nicht nur reiche Ernte, sondern auch Freude an der Zubereitung selbstgemachter Köstlichkeiten. Jetzt werden die Früchte der Arbeit in der Natur zu kulinarischem Genuss. Vielleicht auch zu allerlei Ingredienzien für die Hausapotheke und die «Gärtner:innen-Wellness».
Verschiedenen Konservierungsmethoden ermöglichen es, die Fülle der Ernte optimal zu nutzen und den Geschmack des Gartens das ganze Jahr über zu geniessen. Je nach den spezifischen Erträgen Ihres Gartens können Sie die passenden Methoden auswählen und so die Frische und den Geschmack der Jahreszeiten bewahren.